Einbettung von digitalem Rechtemanagement im P2P-WebRTC Live-Streaming

Köln, 30. Juni 2020: Mit dem Streaming-Schutz von Irdeto, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Sicherheit für digitale Plattformen, sowie der Unterstützung seines Integrationspartner Qvest Media, hat der Streaming-Pionier StriveCast die Konformität seiner Streaming-Technologie für Digital Rights Management (DRM) unter Beweis gestellt. OTT-Plattformen, Streamingdiensten und Rechteinhabern bietet die Technologie von StriveCast somit leicht skalierbares Live-Streaming und reduzierte CDN-Kosten bei gleichzeitigem Schutz von Nutzungs- und Lizenzrechten.

In Zeiten eines kontinuierlich wachsenden Volumens an zu übertragenden Live-Inhalten wie Sportevents oder Videospielen durch das Internet sind innovative und sichere Streaming-Lösungen gefragter denn je. Um die dafür erforderliche Bandbreitenauslastung in Content Delivery Networks (CDN) zu reduzieren, lässt sich mittels der Technologie von StriveCast ein WebRTC-basiertes Peer-to-Peer-Netzwerk zwischen den Endgeräten der Zuschauer aufbauen. Die Verteilung der Videoinhalte erfolgt innerhalb dieses entstehenden Benutzernetzwerks. Dadurch lässt sich der Video-Traffic eines CDNs um durchschnittlich 75 Prozent reduzieren.

Dass die daraus resultierenden massiven Kosteneinsparungen mit dem Schutz von Rechteinhabern sowie Lizenzgebern und -nehmern übereinstimmen, hat StriveCast nun einmal mehr belegt. In Zusammenarbeit mit seinem Integrationspartner Qvest Media hat StriveCast durch Irdeto in einem Security-Assessment die DRM-Konformität seiner Streaming-Technologie bestätigen lassen. Dabei wurden verschlüsselte Streams getestet, die mit der Multi-DRM-Lösung Irdeto Control von Irdeto geschützt waren. Die durchgeführte Untersuchung zeigt, dass StriveCast die notwendige Verschlüsselung zur Kombination mit DRM-Systemen vollumfänglich unterstützt. So werden die Videosegmente, die die Nutzer über das Netzwerk teilen, serverseitig verschlüsselt. Mit demselben Key, der zur Verschlüsselung des Videos genutzt wird, kann das Video auch wieder entschlüsselt werden. Der Nutzer erhält den Key, nachdem er sich gegenüber der Streaming-Plattform anonym authentifiziert hat, wodurch die Daten zwischen den Usern sicher geteilt werden.

Alexander Schäfer, CEO bei StriveCast: „DRM ist ein wesentlicher Bestandteil jeder zeitgemäßen OTT-Infrastruktur. Aus diesem Grund ist die Unterstützung vorhandener Sicherheitslösungen für digitale Inhalte von Beginn an ein zentraler Faktor in der Entwicklung unserer Produkte gewesen, um jeden Schritt des OTT-Workflows sicher zu gestalten.“

Als StriveCasts weltweiter Distributions- und Integrationspartner profitiert auch Qvest Media von der gemeinsam durchgeführten DRM-Studie: „Digitales Rechtemanagement zur Kontrolle und Sicherstellung von Übertragungsrechten ist heute ein essenzieller Baustein in vielen Geschäftsmodellen und sensiblen Märkten wie etwa der Sportrechtevermarktung“, so Thomas Pister, Lead Solution Architect Cloud und Ansprechpartner bei Qvest Media für die Technologien von StriveCast. „Daher haben wir das DRM-Assessment von StriveCast intensiv begleitet und unterstützt, denn es stellt für unsere Kunden aus Bereichen wie Sport, Show und Event sicher, dass im WebRTC-basierten P2P-Streaming eine Verletzung von Content-Rechten effektiv verhindert werden kann.“

Die Streaminglösungen von StriveCast können unabhängig von der internen IT-Infrastruktur genutzt werden. Sie lassen sich nahtlos in Online-Plattformen und native Anwendungen wie Web-Apps, Set-Top-Boxes oder Smart TVs integrieren.